Rico EberleDübendorf, zur Startseite

Das war ein Beruf. Heute ist es ein Prompt.

Unter Druck sind nicht die Menschen in IT und E-Learning, sondern die Arbeit, die nur aus Ausführen besteht, und welche Fähigkeiten jetzt zählen.

Grafik «KI und Arbeit 2026. Das war ein Beruf. Heute ist es ein Prompt.» Darunter sieben durchgestrichene Tätigkeiten: Tickets abarbeiten, Standardcode schreiben, Testfälle tippen, Doku nachziehen, Folien zu Modulen giessen, Quizfragen bauen, Kurse übersetzen. Darunter ein Chat-Eingabefeld mit dem Text «Erstelle 12 Quizfragen aus Kapitel 3» und blinkendem Cursor. Unten: «Was bleibt: denken, prüfen, gestalten, verantworten.» und der Name Rico Eberle.

Dein Job ist nicht in Gefahr. Nur der Teil, für den du bezahlt wirst.

Tickets abarbeiten, Standardcode schreiben, Testfälle tippen, Doku nachziehen. Folien in E-Learning-Module giessen, Quizfragen bauen, Kurse übersetzen. Das war lange ein Beruf. Heute ist es ein Prompt.

Viele, die «Digitalisierung» im Titel tragen, haben in Wahrheit Abläufe verwaltet. Genau diese Rolle schmilzt gerade weg, leise und schneller als jede Umstrukturierung.

Was bleibt: Probleme klar formulieren. KI-Ergebnisse prüfen statt glauben. Systeme verstehen statt Tools bedienen. Lernen gestalten statt Inhalte produzieren. Und den Kopf hinhalten, wenn die Maschine danebenliegt.

Warum das Prüfen zum Engpass wird, steht in Die KI-Produktivitätsfalle.

Wer das nicht lernt, wird nicht von der KI ersetzt. Sondern von jemandem, der es gelernt hat.

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