Meine Themen
💰 Finanzen & Steuern
Steuerfuss 75%, Budget ausgeglichen. Als GRPK-Mitglied prüfe ich, ob Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird.
Die Ausgangslage
Das Budget 2026 steht: Steuerfuss 75%, Aufwand und Ertrag nahezu ausgeglichen (schwarze Null trotz Steuersenkung). Das klingt solide. Aber hinter diesen Zahlen stecken Fragen, die ich als GRPK-Mitglied stelle:
Wo werden die Mehrerträge investiert? Sind die Klimamassnahmen, der Schulbau Birchlen und die Mobilitätsprojekte auch dann finanziert, wenn die Steuereinnahmen einmal nicht so gut ausfallen? Und: Für wen ist die Steuersenkung eigentlich gut?
Die Hochrechnung 2025 fiel mit +26 Mio. Franken deutlich besser aus als budgetiert. Das ist gut – aber auch ein Hinweis, dass die Finanzplanung konservativ sein muss.
Meine Positionen
- Steuersenkung kritisch begleiten 75% ist attraktiv für Unternehmen und Fachkräfte. Aber die Senkung darf nicht auf Kosten notwendiger Investitionen in Klima, Schulen und Mobilität gehen.
- Investitionen in Zukunftsthemen priorisieren Klimamassnahmen, Schulanlage Birchlen, Velonetz: Das sind keine Luxusausgaben, sondern Investitionen, die sich langfristig auszahlen.
- Transparenz in der Finanzplanung Als GRPK-Mitglied prüfe ich, ob Budgets eingehalten werden und ob Geld dort ankommt, wo es budgetiert wurde. Das ist meine Kernaufgabe.
- Keine blinde Sparpolitik Massvolle Budgetpolitik heisst: Keine Schuldenwirtschaft, aber auch kein Sparen, das Lebensqualität und Infrastruktur abbaut.
Meine Haltung
Als Betriebsökonom denke ich in Zahlen. Als GRPK-Mitglied seit 2022 kenne ich die Stadtfinanzen von innen. Mein Anspruch: Nicht bloss nickend abstimmen, sondern wirklich prüfen.
Eine Steuersenkung kurz vor den Wahlen ist politisch verständlich. Aber ich frage: Was kostet die Ortsplanungsrevision? Was kostet Netto-Null? Was kostet die Schulinfrastruktur? Diese Kosten müssen in der Finanzplanung sichtbar sein.