Finanzkontrolle klingt trocken. Ist sie aber nicht. In der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission schaut man nicht nur auf Tabellen, sondern auf politische Prioritäten.
Eine Stadt kann vieles beschliessen: Klimamassnahmen, Schulbauten, Verkehrskonzepte, neue Angebote. Entscheidend ist danach, ob die Umsetzung finanziell sauber geplant ist und ob das Geld dort ankommt, wo es Wirkung entfaltet.
Als Betriebsökonom passt diese Arbeit zu mir. Ich will verstehen, bevor ich urteile. Und ich finde: Gute Finanzpolitik ist weder pauschales Sparen noch lockeres Ausgeben. Gute Finanzpolitik fragt, was notwendig ist, was wirkt und was wir uns ehrlich leisten können.
Gerade in Dübendorf ist das wichtig. Wir wachsen, investieren und stehen gleichzeitig im Standortwettbewerb. Ein attraktiver Steuerfuss ist gut. Aber er darf nicht bedeuten, dass wir bei Schulen, Infrastruktur, Klima oder Mobilität zu spät handeln.